von Fredi Hächler, Mitarbeiter Stadtarchiv St.Gallen
Über das frühere St.Fiden steht im «Neujahrsblatt aus dem Jahr 1829» folgende
Beschreibung: Dieses Dörfchen liegt auf einer schönen Ebene, eine
Viertelstunde nordöstlich von St.Gallen, für dessen katholische Bevölkerung
es der Begräbnisort ist. Die Strasse nach Rorschach führt durch dasselbe und
weit hinab sind an ihr die schönsten Häuser der Pfarre angebaut. Das Dörfchen
selbst befasst etwa dreihundert, die politische Gemeinde Tablat etwa 2500
Einwohner. In ihr sind zwei gute Schulen, nahe bei der Kirche ein Schützenhaus
und mehrere treffliche Gebäude, zum Theil vormals der fürstlichen Regierung
als Kanzlei und Gerichtshof dienend.

